Schuldenbereinigungsplan

Schuldenbereinigungsplan

Der Schuldenbereinigungsplan ist ein Versuch die angefallenden Schulden in geregelten Maßen an die Gläubiger zurück zu zahlen. Eine Auflage für den Antrage eines Privatinsolvenzverfahrens ist der Versuch die Schulden bei den Gläubigern durch einen Schuldbereinigungsplan zurück zu zahlen, erst wenn dies nachweißlich gescheitert ist kann das Privatinsolvenzverfahren gestartet werden. Bescheinigt kann dies nur von einer vom Gericht anerkannten Person zum Beispiel einem Anwalt.

Der Schulden bereinigungsplan wird außergerichtlich erstellt und versucht durch zu führen, durch diesen Plan soll versucht werden einer Insolvenz zu entgehen durch einem geregelten zurück zahlen der Schulden an die Gläubiger. Sollte dies nicht erfolgreich sein muss für die Eröffnung des Insolvenzverfahrens ein gerichtlicher Schuldenbereinigungsplan erstellt werden, welcher in der Regel dem Plan des außergerichtlichen entspricht.


Außergerichtlicher Schuldenbereinigungsplan


Beim Außergerichtlichen Schuldenbereinigungsplan wird wie bereits der Name sagt, kein Gericht hinzugezogen, es ist jedoch ratsam um realistische Erfolgsaussichten zu haben, einen in diesem Gebiet spezialisierten Anwalt hinzu zu ziehen. Häufig akzeptieren viele Gläubigere einen geringeren Betrag um ebenfalls einem Insolvenzverfahren und einer Verzögerung der Rückzahlung zu umgehen.


Gerichtlicher Schuldenbereinigungsplan


Der gerichtliche Schuldenbereinigungsplan hat einige Unterschiede zum außergerichtlichen, wird der außergerichtliche Plan beispielsweise an die Gläubiger übergeben und diese antworten nicht binnen der gegebenen Frist, dann ist dies als Ablehnung des Planes zu werten, bei einem gerichtlichen Verfahren wird ein nicht antworten jedoch als Zustimmung zur Durchführung des Plans gewertet. Der gerichtliche Schuldenbereinigungsplan wird ausgeführt wenn das Gericht Aussicht auf Erfolg des Planes sieht, dies kann vom Gericht dann auch gegen den Willen der Gläubiger durchgesetzt werden.